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Ein Zeugen Jehovas-Watchblog: kritisch, subjektiv, apostatisch

Archiv für die Kategorie “Angriff auf die Wachtturmgesellschaft”

Die Wachtturm-Gesellschaft befürchtet katastrophale finanzielle Konsequenzen

Im Zuge des Candace-Conti-Urteils hat die Wachtturm-Gesellschaft jetzt die Befürchtung geäußert, die Zahlung einer Sicherheit über 17,3 Mio Eur könne sie ernsthaft in die Bredouille bringen:

Now the Society appears to be pleading poverty, implying that it cannot afford to produce the required $17.3 million dollars by way of surety without using property instead of cash. (Quelle)

Die Wachtturm-Gesellschaft behauptet also, grad nicht ganz so flüssig zu sein und bittet darum, ihre Gebäude als Sicherheiten verwenden zu können. Aus unserer Sicht ist das nichts anderes, als Justizpingpong seitens der Zeugen, und der lahme Versuch, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Wie dem Rechnungsabschluss der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania vom 31. August 1998 zu entnehmen ist, wurde das Rechnungsjahr 1997/98 mit einem Reinvermögen von über 604 Millionen US-$ eröffnet und mit mehr als 705 Millionen US-$ abgeschlossen – ein Zuwachs von über 100 Mio US-$ innerhalb eines Jahres. Nun mag das nicht repräsentativ für die letzten Jahre sein, viel schlechter dürfte es ihnen aber auch nicht gehen. Insider vermuten, dass die Wachtturm-Gesellschaft primär davon ausgeht, die Berufungsverhandlung zu gewinnen und deshalb Angst hat, das bereits ausgezahlte Geld nicht wieder zurückzubekommen.

Wir sind keine Juristen, das mag alles seine Richtigkeit haben. Aus menschlicher Sicht ist es jedoch nur ein weiterer Beweis, dass die Zeugen Jehovas in einer Liga sind mit der katholischen Kirche, was die Menschenverachtung betrifft.

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Anonymous greift die Wachtturm-Gesellschaft an

Bei youtube hat die Hackergruppe Anonymous im Juli der Wachtturm-Gesellschaft offiziell den Krieg erklärt: In einer arg pathetischen Videobotschaft lassen sie die WT-Gesellschaft wissen, dass auch diese im Rahmen der Operation Pedo Chat ins Visier der Hackergruppe geraten ist. 23.000 Pädophile werden in Reihen der Zeugen vermutet, von denen ein Großteil von der Organisation gedeckt wird.

Nicht zum ersten Mal kritisiert man den Umgang mit Pädophilen und Kindesmissbrauch: Anstatt die Behörden in Kenntnis zu setzen, wird die Angelegenheit in der Regel intern geklärt: Der Beschuldigte wird in eine andere Gemeinde (=Versammlung) versetzt und verliert vielleicht seine Vorrechte, den Eltern und Kindern wird eingetrichtert, Stillschweigen zu bewahren. Wenn es überhaupt soweit kommt: Da es – bis auf das missbrauchte Kind – in der Regel keine Zeugen des Vorfalls gibt, wird auf Basis der Bibelinterpretation, nach der man zwei oder drei Zeugen vorbringen muss, um sein Anliegen zu rechtfertigen, das Verfahren eingestellt. All das, um die Organisation vor Ungemach zu beschützen. Wir können uns noch nicht mal annähernd vorstellen, wie viel Leid wie vielen Kindern bei den Zeugen Jehovas widerfahren ist. Während wir im Rechtsstaat natürlich die Lynchjustiz und Todesstrafenforderungen beispielsweise der NPD ebenso ablehnen, ist das Verhalten der Zeugen Jehovas ein anderes Extrem. wtwatch wünscht Anonymous viel Erfolg bei ihrer Aktion!

Videobotschaft von Anonymous:

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