wachtturmwatch

Ein Zeugen Jehovas-Watchblog: kritisch, subjektiv, apostatisch

Breaking News: Armageddon verschoben

Nachdem weder das Jahr 1975 oder wie sie alle hießen das herbeigesehnte Ende brachten, ist es wenig überraschend, dass auch für 2012 Armageddon unwahrscheinlicher wird. So interpretieren wir zumindest die Mittelung auf Seite 8 des Januar 2013-Wachtturms:

So viel Ehrlichkeit ist erstmal erfrischend – bis man kurz darüber nachdenkt, dass der unfassbaren Ausdauer der treuen Zeugen und der vielleicht damit verbundenen Enttäuschung (immerhin steht das „Ende“ seit nunmehr fast 100 Jahren unmittelbar bevor) gerade mal ein aufgemotzter Zweizeiler gewidmet wird. Das zeigt einerseits, dass man die immer weiter bröckelnde Hinhaltetaktik der Wachtturm-Gesellschaft so gut es geht, ohne viel Aufhebens, verschleiern möchte, andererseits, dass es immer offensichtlicher wird, dass die „Leitende Körperschaft“ keinen blassen Schimmer hat, was sie da eigentlich tut. Ein beruhigender Gedanke für uns Ehemalige und weitere Gewissheit, das Richtige getan zu haben.

Uns interessiert deine Meinung – was sagst du dazu? Bitte teile uns deine Gedanken in den Kommentaren mit!

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5 Gedanken zu „Breaking News: Armageddon verschoben

  1. weberfritz sagte am :

    Einer weit Fortgeschrittenen Geisteskrankheit- kann keine Geist(er)haltung entnommen werden.Von wegen 100jahre

  2. Anton wiedemann sagte am :

    Gott Jehova hat seinen tag festgelegt tag und stunde wissen wir nicht
    Er sagte aber auch “ bevor sie die erde verderben werde ich sie verderben “
    Die frage an uns wo stehen wir heute ?


  3. Diese Grafik ist innerhalb von ca. 19 Jahren – man kann sagen: unter einer Art Inspiration – entstanden. Ich zähle mich seit 1972 zu dem gesalbten Überrest. Mehr noch: zum treuen und verständigen Sklaven, aber im Hintergrund. Ich war auf dem Weg nach Brooklyn, aber… Deine oben aufgeworfene, vielleicht auch? rhetorische Frage, wo wir heute stehen, möchte ich zum Teil genau mit eben dieser Grafik beantworten bzw. dokumentieren. Auf Fragen gebe ich gerne Antwort. LG Hans-Werner Schmollmann

  4. Zu den Gedanken des obigen Artikels hätte ich vielleicht noch das zu sagen: So viel anders war es ja bei den ersten Jüngern/Christen auch nicht. Auch sie meinten, das Ende sei vor der Türe. Zu kritisieren ist, dass die leitende Körperschaft ihre Wachsamkeit und Achtsamkeit hinsichtlich der peripheren gesalbten Brüdern und Schwestern nie zu erhöhen für nötig gehalten hatte um sich dafür zu interessieren, was jenes Kollektiv an geistigen Werten bzw. Erkenntnisfortschritten hätte ebenfalls anbieten und vorschlagen können. Man denke nur an die Bibelverse in 1. Kor. 12, wo es sowohl um den ganzen Leib als auch um die nur scheinbar unehrenwerten Körperteile geht: „21 Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder wiederum das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht.
    22 Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns schwächer erscheinen, die nötigsten;
    23 und die uns weniger ehrbar erscheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und die wenig ansehnlich sind, haben bei uns besonderes Ansehen;
    24 denn was an uns ansehnlich ist, bedarf dessen nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben,
    25 auf dass im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder einträchtig füreinander sorgen.“ Es ist kein Wunder, wenn die Bibel davon schreibt, dass der Sklave entzwei gehauen wird („Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave?“) Das aber nicht ausschließlich und alleine auf die Organisation der Zeugen Jehovas bezogen.

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